Wochenendseminar im Oktober in Maschen: DFV diskutiert Geschichte der sozialistischen Freidenker
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- Erstellt am Freitag, 29. März 2013 20:22
Der DFV Nord stellt sein jährliches Wochenendseminar diesmal unter das Thema "Die Geschichte der sozialistischen Freidenker bis Ende der Weimarer Republik". Als Referenten haben die norddeutschen Freidenker Dr. Horst-Dieter Strüning aus Bonn gewinnen können. Er ist Philosoph und Friedensforscher und bereits ein bekanntes Gesicht beim DFV, denn bereits im letzten Jahr hat er beim Wochenendseminar referiert.
Ein tolles Stück hat sich die SPD im Hamburger Bezirk Nord geleistet. Ausgangspunkt ist ein Antrag der Fraktion »Die Grünen« in der dortigen Bezirksversammlung. In deren Pressemitteilung vom 8. Dezember 2012 heißt es einleitend: »Was Münster kann, kann Hamburg auch: Die Hindenburgstraße umbenennen.« Der Fraktionsvorsitzende Michael Werner-Boelz: »Hindenburg als Namensgeber ist nicht mehr tragbar.« In anderen Städten wie Kiel ist man auch dabei, z.B. das »Hindenburgufer« umzubenennen. In der Pressemitteilung der Grünen vom 8. 12. 2012 heißt es weiter »Straßenbenennungen haben auch immer eine Vorbildfunktion. Hindenburg, ein Rechtskonservativer und Antidemokrat, passt nicht als Vorbild für eine freiheitliche, pluralistische und demokratische Gesellschaft.« Erst im vergangenen Jahr hatte die Bezirksversammlung einstimmig beschlossen, dass Opfern des Faschismus würdig gedacht werden soll. Der Fraktionsvorsitzende machte gleich einen Vorschlag: »Der in Hamburg geborene Kunststudent Kurt Welvers wäre beispielsweise ein passender Namensgeber. Er wurde von der NS-Militärjustiz wegen „Wehrkraftzersetzungg zum Tode verurteilt und im Februar 1945 am Höltigbaum hingerichtet«, so Michael Werner-Boelz.
Am 30. Januar 2013 jährte sich zum 80. Mal die Machtübertragung an Adolf Hitler. Für das Kuratorium »Gedenkstätte Ernst Thälmann« e. V. und Bündnispartner war dies der Anlass, am Ehrenhain (Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg) an die vielen Menschen zu erinnern, die ihren Widerstand gegen das faschistische Regime mit dem Leben bezahlen mussten. Zu diesem Gedenken am 30. Januar lädt das Kuratorium schon seit mehreren Jahren ein.
Nach dem Weltbild des Ptolemäus’ (geb. schätzungsweise um 100 nach unserer Zeitrechnung, gest. etwa 180 n. u. Z.) war die Erde eine Scheibe, die im Mittelpunkt des Universums steht. Dieses Weltbild sollte nicht bezweifelt werden, da es der Lehre der Kirche entsprach. Doch Kopernikus stürzte dieses Weltbild.
