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Samstag, den 06. Februar 2010 um 11:11 Uhr |
Heinz Jürgen Schneider: Tod in der Scheune 224 Seiten, kartoniert, € [D] 9,90 ISBN 978-3-8042-1291-6 Verlag Boyens, September 2009, lieferbar
Im September 1931 wird an der Westküste Schleswig-Holsteins eine Bauerntochter erhängt in einer Scheune aufgefunden. Walerjan Smucek, ein junger polnischer Erntehelfer vom benachbarten Gut, kauert völlig verstört bei der Leiche und legt ein Geständnis ab. Der „Scheunenmord“ bewegt die ganze Gegend. Viele warten auf einen schnellen, kurzen Prozess und die Todesstrafe – die Sache scheint ja klar. Da die Familie der Toten aus der schwarzbraunen „Landvolkbewegung“ stammt, erreicht der Fall zudem eine politische Brisanz: Der Bruder, ein SA-Mann, fordert am Grab „Deutsche Sühne“.
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Nikolaus Brauns / Dimitri Tsalos (Hg.): Naher und Mittlerer Osten. Krieg - Besatzung - Widerstand |
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Mittwoch, den 08. August 2007 um 10:22 Uhr |
Die anhaltenden Besatzungen in Afghanistan, Irak und Palästina, die Zerstörung Südlibanons im Sommer 2006, der drohende Krieg gegen Iran: Der Nahe und Mittlere Osten bleiben einer permanenten imperialistischen Aggression ausgesetzt. Die Bevölkerungen dieser Region durchleben die Qual von Krieg und Besatzung. Mit völkerrechtswidrigen Kriegen und politischen und wirtschaftlichen Interventionen versuchen die USA, die EU und Deutschland in diesem geopolitisch zentralen Raum ihre Machtinteressen durchzusetzen. Die westlichen Medienkartelle berichten nicht über Ursachen und Folgen von Krieg und Widerstand, sondern verschweigen und manipulieren: Die ökonomischen und machtpolitischen Interessen der USA und der EU-Staaten sowie deren blutigen Resultate werden ausgeblendet; stattdessen wird das eurozentrische Bild »fortschrittlich-demokratischer« Militärinterventionen gegen „barbarische" arabische Gesellschaftsstrukturen gepflegt. Im Umkehrschluss wird jegliche arabische Opposition gegen Krieg und Vernichtung in den Bereich eines „fanatischen" oder „islamistischen" "Terrorismus gerückt. Alternative Informationen sind schwer zu bekommen. |
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Erinnerungen eines deutsch-israelischen Kommunisten |
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Mittwoch, den 08. August 2007 um 10:04 Uhr |
 Hans Lebrecht Langjährigen Lesern von „Neues Deutschland“ und „Unsere Zeit“ wird der Name Hans Lebrecht etwas sagen: Jahrzehntelang war er deren Israel-Korrespondent. Hamburger Leser wissen vielleicht auch, dass Hans Lebrecht der Schwager der Künstlerin und aktiven Antifaschistin Esther Bejarano ist. In diesem Jahr sind im Verlag Klemm & Oelschläger die Lebenserinnerungen von Hans Lebrecht erschienen. Eine lohnende Lektüre für alle, die sich intensiver mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt intensiver beschäftigen oder sich dafür interessieren. |
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60 Jahre Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes |
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Mittwoch, den 08. August 2007 um 09:35 Uhr |
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Vor 60 Jahren wurde die VVN gegründet. Aus diesem Anlass erschien im Eigenverlag ein Lesebuch zur Geschichte und Gegenwart der 1971 zum Bund der Antifaschisten erweiterten Organisation. In seinem Grußwort schreibt Kurt Goldstein, Ehrenvorsitzender der VVN-BdA und Ehrenpräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees: „Auch am 60.Jahrestag der Gründung unserer Organisation liegt die Erfüllung unseres Schwures von Buchenwald noch immer vor uns. |
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