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Freidenker begrüßen BGH-Urteil zur Sterbehilfe |
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Freitag, den 25. Juni 2010 um 16:32 Uhr |
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Die norddeutschen Freidenker begrüßen die heutige Entscheidung des Bundesgerichtshofes zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen. Der BGH hob ein Urteil des Landgerichts Fulda auf. Dieses hatte einen Rechtsanwalt zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt, weil dieser einer Mandantin geraten hatte, den Sondenschlauch zur künstlichen Ernährung ihrer Mutter durchzuschneiden. Die Tochter, vom Betreuungsgericht bestellte gesetzliche Betreuerin einer 76jährigen Wachkomapatientin, hatte zuvor von einem Altenheim verlangt, die künstliche Ernährung ihrer Mutter einzustellen. Dies entsprach dem ausdrücklichen Wunsch der Betroffenen, den diese zu einem früheren Zeitpunkt geäußert hatte. Auch der behandelnde Hausarzt hatte von der Einrichtung die Einstellung der künstlichen Ernährung verlangt. Die Leitung des Altenheims widersetzte sich dieser Anweisung und ignorierte kategorisch das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen.
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Freidenker fordern Wirksamkeit gesetzlicher Betreuung über den Tod hinaus |
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Freitag, den 04. Juni 2010 um 12:08 Uhr |
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Gesetzliche Betreuungen sollten auch über den Tod hinaus wirksam sein. Dies forderte der stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Nord im Deutschen Freidenker-Verband, Cornelius Kaal, auf einer Veranstaltung in Uelzen (Niedersachsen).
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»Lasset die Kindlein zu mir kommen« - Scheinheilige Hirten |
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Dienstag, den 16. März 2010 um 22:46 Uhr |
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Der Deutsche Freidenker-Verband verurteilt in schärfster Form die massenhaften Vergehen und Straftaten, die von Würdenträgern insbesondere der Katholischen Kirche gegen junge Menschen begangen wurden. Erst durch Einzelbeispiele, die mehr oder weniger zufällig an die Öffentlichkeit kamen, wurde eine Lawine von Enthüllungen ins Rollen gebracht, die ein unerhörtes Ausmaß von Gewalt und sexuellem Missbrauch offenlegt. Diese sind seit Langem in kirchlichen Institutionen und klerikalen Bildungseinrichtungen an der Tagesordnung.
Unter Missbrauch des Vertrauens von Eltern und Kindern wurde mit psychischem Druck und Angst vor Strafen die Hinnahme sexueller Nötigung und entwürdigender Demütigung erzwungen und zugleich die umfassende Aufklärung der Zustände unterbunden. Die für strafwürdige Handlungen Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
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Initiative zur Unterstützung der Menschen in Haiti |
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Dienstag, den 09. März 2010 um 10:15 Uhr |
Das Erdbeben in Haiti hat uns alle sehr erschüttert. Viele von euch haben angefragt, wie sie helfen können. Bisher erfahren wir von außergewöhnlicher internationaler Spendenbereitschaft und der Hilfe großer Organisationen, denen es hoffentlich gelingt, die augenblickliche Not zu lindern. Wer aber welche Strukturen im Land aufbaut und wem sie zugute kommen, ist noch völlig unklar. Deshalb haben wir uns gedacht, dass es sinnvoll ist, Spenden erst einmal hier in Deutschland auf einem Konto zu sammeln, um sie dann direkt einem Projekt in Haiti zuzuwenden, damit das Geld zielgerichtet und nachhaltig eingesetzt wird.
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