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Sonnenwendfeier – nüchtern betrachtet |
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Geschrieben von: Gerd Adolph
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Mittwoch, den 07. Dezember 2011 um 17:34 Uhr |
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Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die altgermanischen Sonnenwendfeiern (besonders im Norden) wieder entdeckt und in die Ideologie von „Volk, Blut und Boden“ integriert. Durch die alten und neuen Nazis ist der Ruf der Sonnenwendfeiern bis heute beschädigt. Sie waren zuvor jedoch schon lange Bestandteil der Traditionen der Arbeiterbewegung und Teil ihrer Feierkultur. Daher sollten sich Freidenker, Naturfreunde und andere der Arbeiterklasse verbundenen Vereine nicht von ihren alten Traditionen abhalten lassen. Die Nazis haben viel geklaut, von der roten Fahne bis zu den umgetexteten Arbeiterliedern, und manches andere mehr. Neonazi-Gruppen, neuheidnische Sekten, Esoteriker und die pseudowissenschaftliche Astrologie machen sie sich zunutze, z. B. mit Walpurgisfeiern an den Externsteinen.
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Das ZDF wird zum Papamobil |
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Sonntag, den 31. Juli 2011 um 22:31 Uhr |
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Die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind stolz darauf, »unabhängig« zu berichten, weil sie »nicht von Werbeeinnahmen abhängig« sind. Gerne kritisieren sie deshalb auch Regime, in denen eine unabhängige Berichterstattung nicht gewährleistet sei.
In diesem Jahr haben ARD und ZDF bereits mehrfach beweisen, wozu sie diese Unabhängigkeit befähigt. Ihre journalistische Kompetenz haben sie unter anderem bewiesen bei der stundenlangen Liveübertragung der »Hochzeit des Jahres« von William und Kate und bei der krampfhaft und erfolglos zum »Sommermärchen« hochstilisierten Frauen-Fussball-Weltmeisterschaft.
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Atomkatastrophe in Japan: »Es rettet uns kein höheres Wesen« |
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Dienstag, den 15. März 2011 um 11:02 Uhr |
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»Es rettet uns kein höheres Wesen« - Wie bitter wahr ist doch dieser Liedausschnitt. Mit großem Erschrecken nehmen wir Anteil an den verheerenden Vorkommen in Japan. Wir nehmen Anteil und trauern mit den Japanern über die Opfer der Erdbeben und des Tsunamis. Wir drücken aber auch unsere Wut über die entstandene Atomkatastrophe aus. Das gilt nicht nur für Japan, sondern ganz besonders auch für Deutschland und für alle Atomkraftwerke. Abschalten sofort und zwar alle und nicht für drei Monate.
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Freidenker begrüßen BGH-Urteil zur Sterbehilfe |
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Freitag, den 25. Juni 2010 um 16:32 Uhr |
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Die norddeutschen Freidenker begrüßen die heutige Entscheidung des Bundesgerichtshofes zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen. Der BGH hob ein Urteil des Landgerichts Fulda auf. Dieses hatte einen Rechtsanwalt zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt, weil dieser einer Mandantin geraten hatte, den Sondenschlauch zur künstlichen Ernährung ihrer Mutter durchzuschneiden. Die Tochter, vom Betreuungsgericht bestellte gesetzliche Betreuerin einer 76jährigen Wachkomapatientin, hatte zuvor von einem Altenheim verlangt, die künstliche Ernährung ihrer Mutter einzustellen. Dies entsprach dem ausdrücklichen Wunsch der Betroffenen, den diese zu einem früheren Zeitpunkt geäußert hatte. Auch der behandelnde Hausarzt hatte von der Einrichtung die Einstellung der künstlichen Ernährung verlangt. Die Leitung des Altenheims widersetzte sich dieser Anweisung und ignorierte kategorisch das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen.
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